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Wie groß ist deine Rentenlücke?

Die gesetzliche Rente deckt für die meisten nur einen Teil des heutigen Lebensstandards. In drei Schritten siehst du, wie viel dir im Alter fehlt – und mit welchem Betrag du die Lücke heute schließen kannst.

Rentenlücken-Rechner

In drei Schritten zu deiner Wunschrente

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Kassensturz – wo stehst du heute?

Kennst du deine Renteninformation? iDie Renteninformation schickt dir die Deutsche Rentenversicherung jedes Jahr ab 27 per Post. Dort steht die „Höhe Ihrer künftigen Regelaltersrente“. Kennst du sie nicht, schätzen wir sie aus deinem Gehalt.
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Wunschrente – wie willst du leben?

So rechnen wir

  • Gesetzliche Rente: Ohne Renteninformation schätzen wir sie aus deinem Bruttogehalt: Entgeltpunkte = Gehalt ÷ Durchschnittsentgelt (51.944 € für 2026) mal aktueller Rentenwert (42,52 € ab Juli 2026). Für die Jahre seit Berufsstart rechnen wir vorsichtig mit 70 % deines heutigen Gehalts, dazu 5 % Abschlag für Lücken im Lebenslauf – oder du trägst unter „Annahmen anpassen“ deine Entgeltpunkte aus der Renteninformation ein. Bei früherem Rentenbeginn als 67 ziehen wir 0,3 % pro Monat ab, bei späterem schlagen wir 0,5 % pro Monat auf.
  • Inflation und Gehalt: Deine Wunschrente behält immer ihre heutige Kaufkraft – sie wächst also mindestens mit der Inflation. Verdienst du künftig real mehr (Karriere), kannst du unter „Annahmen anpassen“ ein Gehaltsplus über der Inflation eintragen: Dann steigt dein Lebensstandard und damit die Wunschrente – aber auch deine gesetzliche Rente. Die gesetzliche Rente rechnen wir vorsichtig ohne Rentenanpassung bis zum Rentenbeginn, die Inflation zehrt sie also auf. So sinkt das Rentenniveau, wie es für die kommenden Jahrzehnte erwartet wird.
  • Netto im Alter: Von der Bruttorente gehen Kranken- und Pflegeversicherung (ca. 12,4 %) und Einkommensteuer ab – mit dem Besteuerungsanteil, der für dein Rentenjahr gilt.
  • Heutige Kaufkraft: Alle Beträge im Ergebnis sind in heutiges Geld umgerechnet (2 % Inflation), damit du sie mit deinem jetzigen Einkommen vergleichen kannst.
  • Kapital und Sparrate: Das Kapital muss die Lücke bis zum Ende der kalkulierten Rentendauer decken – inklusive Inflationsausgleich und einem pauschalen Abschlag von 10 % für Steuern und Abgaben auf die Privatrente. Geplant wird vorsichtig bis 95. Die Sparrate ergibt sich aus der angenommenen Rendite nach Kosten.
  • Nicht berücksichtigt: Kindererziehungszeiten, Witwen-/Waisenrente, künftige Rentenreformen. Für eine genaue Planung rechnen wir gemeinsam mit deiner Renteninformation.